<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360</id><updated>2012-03-08T00:36:22.471-08:00</updated><category term='Stadtbild'/><category term='Darmstadt'/><category term='Architektur'/><category term='Altstadt'/><title type='text'>Urban Blog Darmstadt</title><subtitle type='html'>Bevorzugt Citylage: Architektur, Stadt-Planung und -Marketing @ Darmstadt.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>10</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360.post-131955163291051981</id><published>2011-02-15T07:30:00.002-08:00</published><updated>2012-03-08T00:36:22.479-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtbild'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Darmstadt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Altstadt'/><title type='text'>Stadtentwicklung: Darmstadt 2020</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-YB4Z7YdCQ-I/TmnM4uiZ4DI/AAAAAAAAAFQ/WlpcmyBa-pI/s1600/Lui.png"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-YB4Z7YdCQ-I/TmnM4uiZ4DI/AAAAAAAAAFQ/WlpcmyBa-pI/s320/Lui.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5650272482450071602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;In Darmstadt herrscht aktuter Handlungsbedarf. Die Liste auf der "Baustelle" Darmstadt ist lang und betrifft gestalterische Fragen, aber auch wirtschaftspolitische Themen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel Einzelhandel: Nach einer aktuellen Studie zur Messung von Besucherströmen von Jones  Lang LaSalle  ist die Darmstädter Einkaufsstraße Ernst-Ludwig-Straße  bundesweit nur noch auf Platz 116. Auch die Wirtschaftsaussichten von  Darmstadt sinken laut der jüngsten Capital-Studie. Zudem verbuchen die  Darmstädter Herbergen Umsatzeinbußen (s. DA Echo, "In Hotels und  Restaurants klingeln die Kassen" vom 20.08.11). In der Markthalle City  Carre herrscht in weiten Teilen Dauerleerstand (s. DA Echo vom 07.02.12 "Markthalle: Neue Pläne, das alte Lied"). Der Friedensplatz ist eine städtebauliche  Zumutung und wartet noch immer auf eine Umgestaltung. Das verkehrsgünstig gelegene Knell-Gelände  vermarktet sich nur schleppend - Stichwort Wirtschaftsansiedlung. Und  der verzweifelte Kampf um einen IC-Halt im Zuge des Streckenausbaus,  scheint schon jetzt verloren zu sein. Neben allen ökonomischen Herausforderungen kommt noch der aktute Mangel von bezahlbaren Wohnraum, insbesondere für junge Familien hinzu: Es wird schlichtweg zu wenig gebaut. Man kann nur hoffen, dass  Darmstadt trotz seiner Finanzprobleme die städtebaulichen  Herausforderungen in der Zukunft bewältigen kann.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Darmstadt muss sein vorhandenes Potential besser nutzen. Hier finden sich zehn Inspirationsquellen für die zukünftige Stadtgestaltung:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Mathildenhöhe &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Osthang: Errichtung einer übergreifenden &lt;span&gt;Design-Einrichtung&lt;/span&gt; nach dem Vorbild der &lt;a href="http://www.citedudesign.com/"&gt;"Citi du Design"&lt;/a&gt;  in St.Etienne/Frankreich. Hier müssen sich Architektur, Kommunikation, Forschung, Lehre zum Thema Formgebung verbinden. Zudem sollte hier das &lt;span&gt;Museum Sander&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;und ein &lt;span&gt;Designhotel&lt;/span&gt; mit dem Thema "Jugendstil" angesiedelt werden. Als weiteres wäre am brachliegenden Osthang eine Open-Air-Bühne für kulturelle Veranstaltungen denkbar. Mit einer Aufwertung Darmstadts als "Stadt des Designs" würde zudem die Möglichkeit bestehen, sich für das UNESCO-Programm &lt;a href="http://www.unesco.de/2980.html"&gt;"Creative Cities Network"&lt;/a&gt; zu bewerben. Insgesamt gesehen muss Darmstadt das Alleinstellungsmerkmal "Jugendstilensemble Mathildenhöhe" besser vermarkten und keinen Schwerpunkt mehr auf das austauschbare Merkmal &lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/12/wissenschaftsstadt-darmstadt.html"&gt;"Wissenschaftsstadt"&lt;/a&gt; legen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Rheinstraße&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Statt der desolaten Parkplatzbrachen bietet sich die dringend benötigte Ansiedlung einer &lt;span&gt;internationalen Schule&lt;/span&gt;, eines &lt;a href="http://betahaus.de/"&gt;"Betahauses"&lt;/a&gt; sowie kreativer Lofts nach dem Beispiel der &lt;a href="http://www.kleinsche-hoefe.de/konzept/"&gt;"Kleinschen Höfe"&lt;/a&gt; an. Die &lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/rhein-strae.html"&gt;Darmstädter Rheinstraße&lt;/a&gt; könnte zudem mit stadtnahen Townhouses verdichtet werden. Desweiteren wäre eine Erweiterung des gastronomischen Angebotes zur Ergänzung des fußnahen Multiplex-Kinos und zur schon bestehenden Gastronomie denkbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;3. Wilhelminenplatz&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ehemals stand hier das historische &lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/darmstadt-neue-palais.html"&gt;"Neue Palais"&lt;/a&gt;. Jetzt fehlt hier eine historisch inspirierte Blochrandbebauung gegenüber vom Staatstheater, um diesen unwirtlichen Ort neu zu strukturieren. Hier würde sich ein weiteres Einkaufszentrum als Frequenzbringer anbieten, welches weitere Kaufkraft für die City bindet und der Konkurrenz auf der grünen Wiese Paroli bietet. Gleichzeitig müsste in der Wilheminenstraße und Luisenstraße der langgestreckte, abweisende "Betonriegel" des Karstadt-Baus - mehr zu den Fußgängerzonen hin - baulich geöffnet werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;4. Altstadt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In der &lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2011/02/die-darmstadter-altstadt-misere.html"&gt;Darmstädter Altstadt&lt;/a&gt; sind umfangreiche stadtbildende Maßnahmen unbedingt nötig. Die derzeitige klägliche Bebauung rund um die Stadtkirche muss dringend mit einer altstadtgerechten, kleinteiligen Bebauung aufgewertet werden.  Dort wo jetzt teilweise Ramschläden und austauschbare Ketten residieren fehlen Cafes, Kneipen und kleine Läden. Auch das gastromische Angebot auf dem Markplatz sollte weiter ausgebaut werden. Neben der lebhaften Krone sollte auf dem "Saladin"-Gelände eine "bauliche Spange" aus Clubs und Cafes Richtung Schlosskeller entstehen. Baulich sollte der historische Jugendstilbau des ehemaligen Kaufhauses Hess (Saladin-Bau) aufgegriffen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5. Öffentlicher Raum&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Instandsetzung der &lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/darmstadt-jost-brunnen.html"&gt;Brunnen&lt;/a&gt; (siehe auch &lt;a href="http://www.uwiga.com/fraktion,175"&gt;UWIGA-Beschlussvorlage&lt;/a&gt; vom 4.08.2006) und Denkmäler, durchgängige Anti-Graffiti-Beschichtungen für öffentliche Gebäude sowie eine stärkere Präsenz und Überwachung des Herrngarten durch Parkwächter sind dringend geboten.  Ziel muss es sein, die zunehmende städtebauliche Verwahrlosung bis hin zum Vandalismus  an Denkmälern sowie mutwillige Umweltzerstörung (s. auch FR vom 30.07.10 &lt;a href="http://www.fr-online.de/rhein-main/darmstadt/tierquaeler-spielen-igel-fussball/-/1472858/4519220/-/index.html"&gt;"Tierquäler spielen Igel-Fußball"&lt;/a&gt;) zu verhindern. Darmstadt macht vielerorts einen dreckigen und ungepflegten Eindruck mit vernachlässigten Fassaden und Vorgärten. Die Instandsetzung von desolaten und heruntergekommenen Gebäudefassaden sollte mit einem Fassadenrenovierungsprogramm gefördert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;6. Mitbestimmung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Mehr Bürgerbeteiligung durch Einrichtung von &lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/linie-h-darmstadts-lebensader.html"&gt;Ortsbeiräten&lt;/a&gt; in allen Darmstädter Stadtteilen. Etablierung von Stützpunkten für ein dezentrales Quartiersmanagement zur Förderung von Wohnen, Gewerbe und bürgerlichem Engagement.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;7. Verkehrspolitik&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Themen sind hier eine Verbesserung des ÖPNV, Einrichtung und Überwachung von 30km-Zonen, Schaffung von Anwohnerparken, Abschaffung von unnötigen Ampeln ("mehr Kreisverkehr"), Einrichtung von grünen Wellen im Stadtgebiet sowie Senkung der Parkgebühren &lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/linie-h-darmstadts-lebensader.html"&gt;uvm&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;8. Zentrum für die Raumfahrt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Darmstadt ist die europäische Hauptstadt der Raumfahrt. Es ist nicht nachzuvollziehen, warum dieses bedeutende und interessante Merkmal der Stadt nicht ausreichend touristisch vermarktet wird. Wie es anders geht zeigt Großbritannien: Ins &lt;a href="http://www.spacecentre.co.uk/Page.aspx/1/Home/"&gt;"National Space Centre"&lt;/a&gt; in Leicester kommen jedes Jahr tausende Besucher und staunen über die zusammengetragene Raumfahrt-Wissenschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;9. Waldspirale&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; von Hundertwasser&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das von Hundertwasser geschaffene Bauwerk &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waldspirale"&gt;"Waldspirale"&lt;/a&gt; in Darmstadt ist vermutlich schöner und größer als das Hundertwasser-Haus in Wien. Nur kommen zum Hundertwasser-Haus nach Wien Millionen Touristen und zur Darmstädter Waldspirale nur ein Bruchteil davon. Auch Magdeburg zeigt z.B., wie man einen Hundertwasserbau bestens vermarktet. In Darmstadt fehlt selbst zur Rast ein ebenerdiges Cafe am Hundertwasserhaus. Insgesamt gesehen muss zukünftig eine deutlich bessere Vermarktung der Waldspirale realisiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;10. Ansiedlung Gewerbe&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In Darmstadt hat man sich allzulange auf seine "Big-Player-Arbeitgeber" verlassen. Die negativen Folgen dieser Abhängigkeit wurden spürbar, als diese teilweise oder ganz die Stadt verließen. Während in anderen Städten des Rhein-Main-Gebietes riesige Gewerbegebiete aus dem Boden gestampft wurden, sind viele Darmstädter zum täglichen Pendeln gezwungen weil Darmstadt in vielen Branchen zu wenig bietet. Hier muss eine offensive Ansiedlungspolitik, unter besonderer Förderung der &lt;a href="http://wie-werbung-wo.blogspot.com/"&gt;Kreativwirtschaft&lt;/a&gt; (Cluster aus Design, Mode, Musik, Werbung, Kunst, Film und Verlage),  zukünftig mehr Arbeitsplätze in Darmstadt schaffen. Einen beispielhaften Ansatz zur Förderung der Kreativwirtschaft findet man z.B. in Frankfurt/M. (s. FR-Artikel &lt;a href="http://www.fr-online.de/frankfurt/roter-teppich-fuer-die-kreativen/-/1472798/8265092/-/index.html"&gt;"Roter Teppich für die Kreativen" &lt;/a&gt;vom 24.03.11).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/"&gt; &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; zurück zu Darmstadt Architektur&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837071890012565360-131955163291051981?l=geschichte-darmstadt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/131955163291051981'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/131955163291051981'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2011/02/stadtplanung-da-2020-das-muss-getan.html' title='Stadtentwicklung: Darmstadt 2020'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-YB4Z7YdCQ-I/TmnM4uiZ4DI/AAAAAAAAAFQ/WlpcmyBa-pI/s72-c/Lui.png' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360.post-4510990929442654690</id><published>2011-02-03T13:09:00.002-08:00</published><updated>2012-03-08T00:28:57.969-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Darmstadt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Altstadt'/><title type='text'>Die Darmstädter Altstadt-Misere</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-StMJqHcXxwo/Tm-N2K7IQ_I/AAAAAAAAAFg/TKW9rVD_Xbk/s1600/altstadt%2Bdarmstadt.png"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-StMJqHcXxwo/Tm-N2K7IQ_I/AAAAAAAAAFg/TKW9rVD_Xbk/s320/altstadt%2Bdarmstadt.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651892019158074354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span&gt;&lt;b&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-style: normal;"&gt;Als im März 1945 die amerikanischen Truppen in Darmstadt einmarschierten, war die Stadt ein einziges Trümmerfeld. Selbst die Feuerwehrleute konnten ihre eigene Feuerwache in der Kirchstraße nicht vor dem Bombenterror schützen und standen vor Ruinen. &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Darmstädter Altstadt aus dem Stadtgedächtnis gelöscht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt wurden 457 Altstadthäuser zerstört - nur 2 Häuser blieben in der Kernaltstadt unzerstört: Die "Krone" - diese steht heute noch - und das gegenüberliegende "Fuchseck" (ehem. Metzgerei Fuchs) welches in der Nachkriegszeit unnötigerweise weggerissen wurde. Wer heute nach Spuren der verlorengegangen Altstadt sucht, der muss lange suchen: Lediglich im Altstadtmuseum Hinkelsturm gibt es ein Altstadtmodell, das innerhalb der kurzen Öffnungszeiten besichtigt werden kann. Ansonsten ist die Altstadt fast komplett aus dem kollektiven Gedächtnis der Darmstädter ausgelöscht: Es gibt kaum noch Zeitzeugen, die die Altstadt wahrhaftig kennen und selbst Bildmaterial, vor allem aus der Zeit um 1933-1944, gibt es kaum zu sehen. So bleiben ein paar Schnappschüsse aus der Jahrhundertwende, die in den Bildbändern über das alte Darmstadt die Altstadt als ein alltertümliches arme-Leute-Viertel zeigt, das kaum sehenswert gewesen sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Planloser Wiederaufbau&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Doch das ist nicht mal die halbe Wahrheit. Natürlich gab es "Schmuddelecken" in der Altstadt, aber es gab in der vormals riesigen Altstadt auch einiges Sehenswerte, das die Aufbaugeneration in der Wirtschaftswunder-Euphorie gerne verdrängte. Die Planer der Nachkriegszeit wollten keine Altstadt mehr und etwas "modernes" schaffen: Heraus kamen weitgehend hässliche TU-Gebäude, zugige Freiflächen und graue, von Anpassungsarchitektur geprägte Bauten. Hinzu kommt absolute Planlosigkeit: Statt die modernen Bauten im Rahmen einer einheitlichen Gestaltungssatzung zu errichten, zeigt die heutige Altstadt ein gestalterisches Durcheinander.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geschichte und Geschichten rund um die Stadtkirche&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das klägliche Ergebnis: In anderen Städten bildet die Altstadt die "gute Stube" - zerstörtes wurde wieder aufgebaut. In Darmstadt  fehlt dagegen der identitätsstiftende Altstadtflair fast gänzlich. Zumindestens die Bauten rund um die Stadtkirche, insbsondere die Kirchstraße hätte man altstadtgerecht wiederaufbauen müssen. Hier spielte das Leben, hier gab es spannende Geschichten wie die um das ungelüfte Geheimnis der Einhorn-Tafel, gastronomische Raritäten wie das Gasthaus Hannibal, das Darmstädter Pfandleihhaus (die heutige Apfelweinstube im Bockshaut war früher Tresor des Pfandleihhauses) und herausragende Persönlichkeiten wie den bekannten Literaturhistoriker und Politiker &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Georg Gottfried  Gervinus&lt;/span&gt; und den Jugendstilkünstler &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ludwig Habich&lt;/span&gt; - die sogar in der altstädtischen Kirchstraße geboren wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Altstadt ins Bewusstsein der Bürger zurückholen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Der etwas verschlafenen Studentenstadt Darmstadt würde eine gestalterische und gastronomische Belebung der Altstadt rund um die Stadtkirche, mit einigen historischen Nachbildungen (siehe Aufbau eines Teiles der Altstadt in Frankfurt/M.), guttun.  Die überkommende Haltung, die verlorene Altstadt ausschließlich mit tristen Bauten der Nachkriegsmoderne zu füllen, hat sich als fataler Irrweg der Stadtplanung erwiesen. Die Ungemütlichkeit der Bauten spiegelt sich oftmals auch im Gewerbemix wieder: Statt kreativer Einzelhandel, sind viele Ketten und "Ramschläden" in der heutigen Altstadt zu finden. Leider beschäftigt sich anscheinend auch die heimische Architektur-Fakultät nicht ausreichend mit den historischen Darmstädter Wurzeln. Die Altstadt mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten sollte wieder einen Platz im Bewußtsein der Darmstädter Bürger finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt; &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; weitere Links zur historischen Kirchstraße sind auf der rechten Blog-Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine gute Übersicht über die Geschichte der Altstadt bietet der Freundeskreis Stadtmuseum Darmstadt e.V. auf seiner Website &lt;a href="http://www.frk-stadtmuseum-darmstadt.de/20jahrhundert.htm"&gt;http://www.frk-stadtmuseum-darmstadt.de/20jahrhundert.htm&lt;/a&gt; mit seinem "Altstadt-Rundgang" &lt;a href="http://www.frk-stadtmuseum-darmstadt.de/rundgang.htm"&gt;http://www.frk-stadtmuseum-darmstadt.de/rundgang.htm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; zurück Darmstadt Architektur&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837071890012565360-4510990929442654690?l=geschichte-darmstadt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/4510990929442654690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/4510990929442654690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2011/02/die-darmstadter-altstadt-misere.html' title='Die Darmstädter Altstadt-Misere'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-StMJqHcXxwo/Tm-N2K7IQ_I/AAAAAAAAAFg/TKW9rVD_Xbk/s72-c/altstadt%2Bdarmstadt.png' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360.post-3486688967036150968</id><published>2010-12-24T05:23:00.005-08:00</published><updated>2012-03-02T05:46:37.136-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Darmstadt'/><title type='text'>Wissenschaftsstadt Darmstadt?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-ziQQGVYbFpU/TqkK_DGkfaI/AAAAAAAAAGk/izelddOJOFY/s1600/Friedensplatz.png"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-ziQQGVYbFpU/TqkK_DGkfaI/AAAAAAAAAGk/izelddOJOFY/s320/Friedensplatz.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5668073684303379874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Darmstadt ist der unangefochtene Spitzenreiter in Hessen, wenn es um innovative Forschung geht. Die Liste der wissenschaftlichen Institutionen und Einrichtungen ist in der Tat beeindruckend: Darmstadt hält mit der Technischen Uni, drei Fraunhofer-Instituten und zahlreichen weiteren Forschungs-Einrichtungen den bundesdeutschen Spitzenplatz in der Patentdichte je 100.000 Einwohner. Kein Wunder also, dass die Hessische Landesregierung 1997 Darmstadt den Ehrentitel &lt;/b&gt;&lt;a href="http://www.hmdi.hessen.de/irj/HMdI_Internet?cid=b2791dfddc9e25667b5b54fc2faa06f5"&gt;&lt;b&gt;"Wissenschaftsstadt"&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt; verliehen hat. &lt;/b&gt;&lt;p style="font-weight: bold; text-align: left;" class="MsoNormal"&gt;Inflation der Wissenschaftsstädte&lt;/p&gt;Doch es gibt ein Problem: Als eine Wissenschaftsstadt sieht sich nicht nur Darmstadt, sondern augenscheinlich nahezu alle mit technischen Fakultäten ausgestatteten Universitätsstädte. Und diese gibt es in Deutschland reichlich. Um sich irgendwie von anderen „wissenschaftsnahen“ Städten in der Standort-Vermarktung abzugrenzen, überschlagen sich deshalb die kommunalen Marketing-Fachleute mit werblichen Superlativen. So sieht sich z.B. die Universitäts-Stadt Aachen, indem 2010 das europäische Wissensparlament tagte, mit seinen 13 Technologiezentren und 40.000 Studierenden als „Heimat der größten Technischen Hochschule Westeuropas“. Karlsruhe, das seine Wissenschaftler im Institut für Technologie (KIT) zusammengeführt hat, spricht vom „größten Forschungszentrum Deutschlands“. Nicht weniger bescheiden ist das mit 27 Forschungseinrichtungen gesegnete Braunschweig, das sich in Europa auf Platz 1 sieht, wenn es um die Investitionen in Forschung und Entwicklung geht.&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Einen hochoffiziellen Titel „Wissenschaftsstadt“ führen neben Darmstadt seit 2007 auch die Städte Fürth und Straubing, die diesen Titel vom bayerischen Wissenschaftsminister verliehen bekommen haben. Die Inflation der Bezeichnung „Wissenschaftsstadt“ perfekt macht der Stifterverband der Deutschen Wirtschaft, der seit 2005 jedes Jahr eine „Stadt der Wissenschaft“ kürt: Nach Bremen / Bremerhaven, Dresden, Braunschweig, Jena und Oldenburg durfte sich Mainz 2011 „Stadt der Wissenschaft“ nennen.&lt;b style=""&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fehlendes Alleinstellungsmerkmal&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Die Liste der Städte, Regionen und Forschungsstandorte, die sich „Wissenschaftsstadt“ nennen ist also endlos. Von einem imageprägenden Alleinstellungsmerkmal im Sinne des Stadtmarketings kann also dementsprechend keine Rede sein. Die Einfallslosigkeit in der Stadtvermarktung mag deshalb auf den ersten Blick überraschen - doch wirklich einzigartige imagebildende Zusatz-Bezeichnungen für eine Stadt zu finden ist beileibe nicht immer einfach: So gibt es auch eine Inflation von Burgen- und Residenzstädten und eine Heerschar von Städten mit maritimen Slogans. Doch es geht auch anders: Frankfurt am Main beispielsweise verzichtet gänzlich auf eine Zusatzbezeichnung. Andere Städte setzen nur temporär, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;je nach Zielgruppe, ein Slogan für ihre Stadt ein. Eine weitgehend „eindimensionale“ offensive Vermarktung des Titels &lt;a href="http://issuu.com/michaellang/docs/darmstadt"&gt;"Wissenschaftsstadt"&lt;/a&gt; wie es das Darmstädter Stadtmarketing betreibt ist eher die Ausnahme. So wirbt z.B. Braunschweig zwar auf seinen Wirtschaftsseiten mit dem Titel "Wissenschaftsstadt", doch wenn es um Braunschweig generell geht, bleibt Braunschweig die traditionell etablierte "Löwenstadt" und nutzt so seine kulturelle Geschichte als prägnantes Stadtsymbol.  &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Touristen bevorzugen weiche Faktoren&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Aus touristischer Sicht ist der Titel „Wissenschaftsstadt“ sowieso eher ungeeignet: Er versprüht keine Emotionen, lässt sich nur schwer im Stadtbild fassen und wird von zu vielen Städten verwendet. Als Zielgruppe des nach Forschungskompetenz klingenden Titels „Wissenschaftsstadt“ kommen am ehesten Investoren, Unternehmen und qualifizierte Arbeitskräfte in Frage. Doch auch bei dieser Zielgruppe zählen vermehrt „weiche Faktoren“ wie die Qualität der örtlichen Kultur- und Freizeiteinrichtungen, die im weltweiten Wettbewerb der Wirtschaftszentren über eine Ansiedlung oder einen Umzug in eine Stadt letztendlich immer mehr entscheiden. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Leider hat sich auch keine umgangssprachliche Bezeichnung für die Wissenschaftsstadt Darmstadt durchgesetzt. Würden Touristen Darmstadt mit seinem „Europäischen Raumflugkontrollzentrum“ z.B. als „Houston von Europa“ sehen, dann bräuchten sich die Stadtväter über kunstvolle Eigenschöpfungen keine Gedanken mehr zu machen. So versteckt sich aber Darmstadt unter dem Titel "Wissenschaftsstadt" hinter einer nivellierten Begrifflichkeit und besitzt damit, um es in der werblichen Fachsprache zu sagen, über „ein unscharfes Markenprofil“.  Zusammengefasst gesagt: Durch die inflationäre Verwendung wirkt die Benamung  "Wissenschaftsstadt" abgenutzt und eine Abgrenzung zu anderen Wissenschaftsstädten wird so gut wie unmöglich gemacht. Die Stadt bräuchte also unbedingt eine Wahrnehmungserfrischung, um in der zunehmenden Konkurrenz der Städte auf Dauer bestehen zu können - die vorgesehene Bewerbung zum UNESCO Weltkulturerbe Mathildenhöhe ist zumindestens der erste Schritt in die richtige Richtung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unverwechselbare Marke: Jugendstilzentrum Darmstadt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Grundsätzlich, sollte eine Marke immer einzigartig und unverwechselbar sein - Darmstadt besitzt mit seinem Jugendstilzentrum über ein attraktives Label, um das es andere Städte beneiden und das für weltweite Aufmerksamkeit sorgen kann (siehe  Online-Links unten zu "Hochzeitsturm auf dem Laufsteg"). Doch dieses einzigartige Markenattribut, das eine unverwechselbare Identität von Weltrang bilden würde, wird genauso wie die von Hundertwasser in Darmstadt geschaffene "Waldspirale" nur unzureichend für das Stadtmarketing genutzt. Stattdessen möchte Darmstadt wie gesagt lieber als Wissenschaftsstadt wahrgenommen werden und verpasst damit eine große Chance für seine Vermarktung. Eine andere Stadt in Europa hat die markenbildenden Eigenschaften der einzigartigen Stilepoche Jugendstil indes bereits erkannt: der bei Touristen beliebte Ort Alesund wurde bereits 2003 vom norwegischen Königshaus zum "nationalen Jugendstilszentrum" ernannt und besitzt damit einen unvergleichlichen Titel für seinen Werbeauftritt. Linktipps:&lt;/p&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;  &lt;a href="http://www.jugendstilsenteret.no/default.aspx?lang=10"&gt;"Jugendstilzentrum Alesund"&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc%7EEC5E76D2EC5E2460AA5A855EA294F494E%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc%7EEC5E76D2EC5E2460AA5A855EA294F494E%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;"Wissenschafts- oder Documenta-Stadt: Amtliche Zusatzbezeichnungen sind möglich, aber nicht gefragt"&lt;/a&gt;, FAZ-Net vom 26.12.05.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hintergrund Bewerbung zum Weltkulturerbe Mathildenhöhe &lt;a href="http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/mathildenhoehe090911./Weltkulturerbe-Mathildenhoehe;art1161,2666324%20"&gt;"Weltkulturerbe Mathildenhöhe?"&lt;/a&gt;, DA Echo vom 29.02.12&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Darmstädter Jugendstil als weltweit vermarktbare Marke - Links zu "Hochzeitsturm auf dem Laufsteg": &lt;a href="http://www.echo-online.de/ratgeber/lifestyle/Olbrich-Mode-ist-der-letzte-Schrei-in-Paris;art484,1658187"&gt;"Olbrich-Mode ist der letzte Schrei in Paris"&lt;/a&gt;, DA Echo v. 07.03.11 und &lt;a href="http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Wie-der-Darmstaedter-Hochzeitsturm-nach-Paris-kam;art1231,1660621"&gt;"Wie der Darmstädter Hochzeitsturm nach Paris kam"&lt;/a&gt;, DA Echo v. 08.03.11.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/"&gt; &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; zurück Darmstadt Architektur&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837071890012565360-3486688967036150968?l=geschichte-darmstadt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/3486688967036150968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/3486688967036150968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/12/wissenschaftsstadt-darmstadt.html' title='Wissenschaftsstadt Darmstadt?'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-ziQQGVYbFpU/TqkK_DGkfaI/AAAAAAAAAGk/izelddOJOFY/s72-c/Friedensplatz.png' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360.post-4173479867269487455</id><published>2010-11-04T04:46:00.000-07:00</published><updated>2012-02-16T00:31:16.753-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtbild'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Darmstadt'/><title type='text'>Darmstädter Hommage</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jjoauQEvQMA/TmycHKegZXI/AAAAAAAAAFY/qUkpdbwPQpY/s1600/stadtspitze.png" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-jjoauQEvQMA/TmycHKegZXI/AAAAAAAAAFY/qUkpdbwPQpY/s320/stadtspitze.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651063279328454002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span&gt;&lt;b&gt;Darmstadt war und ist die Stadt der kreativen Künstler, der politischen Literaten, der stilprägenden Baumeister und ideenreicher Wissenschaftler. Hier wurden bahnbrechende Werke im Spannungsbogen zwischen Architektur und Design von Persönlichkeiten wie Alfred Messel, Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens und Hermann und Gudrun Zapf geschaffen. Und Darmstadt schrieb Musikgeschichte: Der Durchbruch der &lt;/b&gt;&lt;a style="color: rgb(0, 0, 0);" href="http://oldschool-ffm-techno.blogspot.com/"&gt;&lt;b&gt;Techno-Musik&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt; Anfang der neunziger Jahren ist u.a. den damaligen Protagonisten Torsten Fenslau und Nosie Katzmann zu verdanken. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Brüche im Stadtbild&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Persönlichkeiten prägen das positive Bild einer Stadt. Doch Darmstadts Geschichte birgt auch viele Brüche seines Stadtbildes. Darmstadt war nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine einzige Trümmerwüste: 99 % der Innenstadt waren zerstört. Die Wunden sind bis heute in der Stadt sichtbar. Der Aufbau gelang zügig, aber nicht schön. Die zerstörte Altstadt spielte im Zuge des Wiederaufbaus keine Rolle mehr. Dem modernen Zeitgeist entsprechend wurde die gegliederte und aufgelockerte Stadt zum Leitbild für den Wiederaufbau ohne dabei auf den städtebaulichen Kontext zu achten. Jedoch begnügten sich die Stadtplaner nicht die zerstörte Innenstadt neu zu bebauen, sondern brachen in der von Notbauten und Kriegslücken übersehten Stadt groteskerweise auch völlig intakte Altbausubstanz ab. So wurden neben dem östlichen Altstadtteil auch unversehrte Bauten im Carree Schloßgarten-, Lauteschläger- und Pankratiusstraße für moderne Hochschulklötze abgerissen. Erst 1958 fiel die Marstallruine am Mathildenplatz zugunsten des neuen Justizzentrums. Und noch in den siebziger Jahren wurden die Altbauten am Kopernikusplatz/Heinheimer Str. plattgemacht um brutalismus-Beton-Wohnbauten zu errichten. So wurde nachhaltig die städtebauliche Geschichte von Darmstadt ausgelöscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Affären und spätes Umdenken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Stadt- und Baupolitik wurde immer wieder von Affären erschüttert, wie bei der &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43732537.html"&gt;"Mengler-Affäre"&lt;/a&gt; ("Prall gefüllt", Spiegel Online, Der Spiegel 6/1971). Im Zuge einer autogerechten Stadt sollten dann in den siebziger Jahren weite Teile des Martinsviertels für eine Schnellstraße ("Osttangente") weichen. Bürgerinitiativen verhinderten zum Glück den Abrisswahnsinn. In dieser Zeit begann allgemein ein leichtes Umdenken - so bekam 1974 Hessen ein Denkmalschutzgesetz. Die Baugeschichte der 70iger Jahre war in Darmstadt indes weiter von Großbauten geprägt - so wurde 1975-77, als Abschluss des Luisenplatzes, das Luisencenter gebaut. Einen städtebaulichen Lichtblick gab es erst wieder Mitte der achtziger Jahre: 1986 wurde das bis dahin nur noch als Ruine stehende Große Haus des Theaters wieder aufgebaut. Doch ansonsten wurde, obwohl zu der Zeit noch die Steuereinnahmen der Stadt sprudelten, auch in den 80iger Jahren in Darmstadt städtebaulich vieles verschlafen: Während andere Städte eine postmoderne Erneuerung erfuhren, bewegte sich in Darmstadt nicht viel. Ein städtebaulicher Glanzpunkt wurde erst mit der im Mai 2000 eröffneten, von Hundertwasser geschaffenen Waldspirale, gesetzt. Ein großes Bauvorhaben wurde 2007 vollendet - das Darmstadtium (s. Artikel &lt;a href="http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Der-Lotse-nimmt-Abschied-vom-Darmstadtium;art1231,1437947"&gt;"Der Lotse nimmt Abschied vom Darmstadtium"&lt;/a&gt;, Echo Online vom 13.12.10). Derweil wurde 2008 eine große Chance gegenüber dem historischen Moller-Bau weitgehend vertan: Ein neugebautes Hotel eröffnete - lieblos modern, mit Flachdach und monotoner Fassadengestaltung. (s. Echo Online Artikel &lt;a href="http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Darmstaedter-Bausuenden;art1231,2246558"&gt;"Darmstädter Bausünden"&lt;/a&gt; vom 13.10.11).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zwiespältige Stadt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Heute bietet das mit Architektur-Fakultäten reich ausgestattete Darmstadt einen zwiespätigen Anblick mit historischen Glanzpunkten und herausragenden Bausünden der Nachkriegszeit und teilweise verwahrlost-ungepflegten Denkmälern und übermäßig graffitibeschmutzten Innenstadt-Vierteln.  Dazu kommen städtebauliche Peinlichkeiten wie der Wörnersteg und die gestoppte Darmbach-Offenlegung. Darmstadt hat heute seine schönsten Ecken - Rosenhöhe, Mathildenhöhe, Hundertwasserhaus - außerhalb des Stadtzentrums. Doch selbst die Wiege des Jugendstils auf der &lt;a href="http://www.hbk.architektur.tu-darmstadt.de/media/architektur/fachgruppe_c/hbk/mathildenhhekonzeptionaug09.pdf"&gt;Mathildenhöhe&lt;/a&gt; (hbk tu) war und ist immer wieder gefährdet. So sollte ein allzu moderner Museumsneubau - trotz Protesten der Darmstädter Bürger - auf dem Gelände des historischen Jugendstilensembles gebaut werden. Selbst Fachleute waren entsetzt (s. &lt;a href="http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/20100628mathilde./art1161,1008930"&gt;Artikel: &lt;/a&gt;Museum Sander: "Ein Fremdkörper in Olbrichs Ensemble", Echo Online vom 15.07.10). Kein Wunder, dass sich eine Bürgerinitiative zum Schutz der Mathildenhöhe bildete (&lt;a href="http://www.sos-mathildenhoehe-darmstadt.de/"&gt;"BI SOS Mathildenhöhe Darmstadt"&lt;/a&gt;), die schließlich den "modernen Klotz" an der vorgesehenen Stelle 2011 verhinderte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jugendstil in Darmstadt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ausgewählte Architekturperlen des Jugendstils sind in Darmstadt zu finden u.a. in der Moosbergstraße, am Jugendstilbad (Eingangsbereich und Vorplatz) und in der Schwimmhalle,  am Brunnen mit  der Hoetger-Plastik, an Fassadenelementen in der Mollerstraße, auf der Mathildenhöhe am  Museum  Künstlerkolonie, am Haus Deiters (Mathildenhöhweg 2), am Hochzeitsturm sowie am Löwentor. Sehenswert ist zudem u.a. das Haus im  Alexandraweg 14 (Erbaut v. Paul Wallot) - der Bau war teilweise  zerstört - die  Grundmauern  wurden nach dem 2. Weltkrieg in Neubau der Burschenschaft Frisia einbezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vermarktung der kulturellen Perlen der Stadt, wie dem Jugendstilbad, lohnt sich übrigens auch für die Wertschöpfung der Stadt (s. &lt;a href="http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/Kultur-bringt-Einnahmen-in-die-Stadt;art1161,1687581"&gt;Artikel:&lt;/a&gt; "Kultur bringt Einnahmen in die Stadt",  18.03.11, DA Echo). Denn während z.B. in China im Zuge des Baubooms massenhaft "kulturelle Immobilienprojekte" aus dem Boden gestampft werden, kann Darmstadt  auf authentische, kunsthistorisch wertvolle Bauten zurückgreifen, die Einwohner und Besucher gleichsam faszinieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Literaturtipp&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; zur Darmstädter Geschichte&lt;/span&gt;: "Herrschaft - Architektur - Raum: Festschrift für Ulrich Schütte zum 60. Geburtstag", Lukas Verlag 2008.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/"&gt; &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; zurück Darmstadt Architektur&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837071890012565360-4173479867269487455?l=geschichte-darmstadt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/4173479867269487455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/4173479867269487455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/hommage.html' title='Darmstädter Hommage'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-jjoauQEvQMA/TmycHKegZXI/AAAAAAAAAFY/qUkpdbwPQpY/s72-c/stadtspitze.png' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360.post-5115689926770564552</id><published>2010-11-04T04:03:00.002-07:00</published><updated>2012-03-08T00:33:50.031-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtbild'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Darmstadt'/><title type='text'>Verkehrte Welt in Darmstadt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-BPD4tC6J7Yk/TmhpyzrHw_I/AAAAAAAAAFI/QWs5OD3_g-Y/s1600/verkehr.png"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-BPD4tC6J7Yk/TmhpyzrHw_I/AAAAAAAAAFI/QWs5OD3_g-Y/s320/verkehr.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5649882054121735154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span&gt;&lt;b&gt;Bis heute fällt es der Stadt offensichtlich schwer ihre Bürger in "kiezbetreffende Entscheidungs-Prozesse" mit einzubeziehen. So gibt es in Darmstadt fast keine eingerichteten Ortsbeiräte (nur im eingemeindeten Wixhausen - siehe Artikel des DA Echo vom 13.09.10 &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;a href="http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Wollen-die-Eberstaedter-einen-Ortsbeirat-;art1231,1187249"&gt;&lt;b&gt; "Wollen die Eberstädter einen Ortsbeirat?"&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;). In anderen Städten sind Ortsbeiräte eine weitgehende Selbstverständlichkeit. &lt;/b&gt;&lt;span&gt;&lt;b&gt;Auch ein funktionierendes Quartiersmanagement (Thema "Läden-Leerstand") wäre hilfreich - fehlt allerdings oftmals in den einzelnen Darmstädter Stadtteilen.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unnötiger Durchgangsverkehr, keine Parkplätze&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;, zuviele Ampeln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das bürgerunfreundliche Ergebnis mangelnder Mitenscheidungs-Möglichkeiten: Statt verkehrsberuhigter Anliegerstraßen, Verkehrshemmung durch Einbahnstraßen oder Parkberuhigung durch Anwohnerparken werden vielerorts Wohngebiete in Darmstadt von einem unnötigen umweltfeindlichen Durchgangsverkehr durchschnitten und konsequent zugeparkt (siehe Artikel zum verhinderten Anwohnerparken im DA Echo &lt;a href="http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Anregung-fuer-mehr-Anwohnerparken;art1231,1320268"&gt;"Anregung für mehr Anwohnerparken"&lt;/a&gt;, vom 20.10.10). Ein schlimmes Beispiel findet sich z.B. im Martinsviertel - die dicht bewohnte Liebfrauenstraße - Tempo 30 Zone - wird im Berufsverkehr als rasende Ausweichstrecke zum Rhönring genutzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres Ärgernis in Darmstadt: Zuviele Ampeln, zuwenig "grüne Wellen" (siehe DA-Echo-Artikel vom 02.03.11 &lt;a href="http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Ampelschaltung-bdquo-Die-Hirnlosigkeit-ist-grenzenlos-ldquo-;art1231,1647229"&gt;"Ampelschaltung: "Die Hirnlosigkeit ist grenzenlos"&lt;/a&gt;) und das fehlen von ökologisch sinnvollen Kreisverkehren (s. DA-Echo-Artikel vom 26.01.12, Darmstadt braucht mehr Kreisel &lt;a href="http://www.echo-online.de/region/darmstadt/-Darmstadt-braucht-mehr-Kreisel;art1231,2557258"&gt;"Darmstadt braucht mehr Kreisel"&lt;/a&gt;) und nächtlichen Ampelabschaltungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mängel des ÖPNV&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Große Mängel gibt es beim öffentlichen Nahverkehr. Der H-Bus z.B., die wohl wichtigste "ÖPNV-Lebenslinie" Darmstadts, hält an allen erdenklichen Stationen und durchstreift im Schneckentempo ganztägig vollgepackt mit Schülern, Pendlern und City-Besuchern die Stadt. Statt diese Linie zu entlasten, verkehrt diese stur im 15-Minuten Takt und zuckelt spät Abends am Wochenende sogar nur alle 30 Minuten durch die Straßen. Überhaupt: Alle Linien fahren immer gleichzeitig los - zwar gibt es den Vorteil allseitiger Umsteigemöglichkeit, aber selbst am Hauptbahnhof wartet man so bis zu 15 Minuaten auf seine Linie in die City.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Teure Parkhäuser&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Apropos Infrastruktur: Das Parkhäuser in Citylage auch günstiger sein können als in Darmstadt, sieht man z.B. in Hannover. Hier gibt es eine ordentliche Konkurrenz unter den Parkhaus-Betreibern und die Preise fallen und fallen (siehe Artikel &lt;a href="http://www.haz.de/HAZ/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Parkhaeuser-in-Hannover-liefern-sich-Preiskampf"&gt;"Parkhäuser in Hannover liefern sich Preiskampf"&lt;/a&gt; aus der Hannoverschen Allgemeinen, vom 06.04.10).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/"&gt; &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; zurück Darmstadt Architektur&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837071890012565360-5115689926770564552?l=geschichte-darmstadt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/5115689926770564552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/5115689926770564552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/linie-h-darmstadts-lebensader.html' title='Verkehrte Welt in Darmstadt'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-BPD4tC6J7Yk/TmhpyzrHw_I/AAAAAAAAAFI/QWs5OD3_g-Y/s72-c/verkehr.png' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360.post-8872311517616501659</id><published>2010-11-03T07:57:00.000-07:00</published><updated>2012-02-02T00:57:29.942-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtbild'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Darmstadt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Architektur'/><title type='text'>Darmstadt und das Neue Palais</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-ZLGJ5D5e7Bc/TnWZJynCzeI/AAAAAAAAAFo/U2P43OY2Uds/s1600/platz.png"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ZLGJ5D5e7Bc/TnWZJynCzeI/AAAAAAAAAFo/U2P43OY2Uds/s320/platz.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653593300716932578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span&gt;&lt;b&gt;Das "Neue Palais" in Darmstadt war Wohnort des späteren Großherzogs Ludwig IV. und seiner Gattin  Alice. Auch sein Nachfolger Ernst Ludwig von Hessen und Rhein wohnte hier und machte das Neue Palais zum Wegbereiter des  Darmstädter Jugendstils. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Denn was viele nicht wissen: Hier gestalteten bereits vor der Gründung der Künstlerkolonie bedeutende Baumeister glanzvolle Jugendstil-Räume wie z.B. den weltberühmten "Grünen Salon" - hier befand sich also die wahre Wiege des Jugendstils. 1895 wurde im Neuen Palais Ernst Ludwigs Tochter Elisabeth (1895-1903), das "Prinzesschen" der Darmstädter Bürger geboren, die leider bereits 1903 als Kind verstarb (bekanntes Grabmal auf der Rosenhöhe). Das Neue Palais  war zwischen 1940 und 1944 Sitz der Gestapo - ein dunkles Kapitel - und versank, trotz seiner dicken Mauern im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Neue Palais hinterlässt eine große Lücke&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Abgebrochen wurde die Ruine erst 1955, nachdem Pläne zum Wiederaufbau (Tonhalle des Architekten Paul Bonatz), scheiterten. Nun fehlt das Neue Palais auch optisch als westliche Einfassung des Wilhelminenplatzes. Trotz der geschichtlichen Bedeutung, ist das Gebäude völlig in Vergessenheit geraten. Heute birgt das Gelände die aus dem historischen Kontext herausgerissene Georg-Büchner-Anlage mit dem Kunstwerk „grande disco“ und einen "Wadenpool-Brunnen". Auf dem Gelände des ehemaligen  Palaisgartens steht seit 1972 der Neubau des Staatstheaters. Das verloren gegangene Neue Palais verdient mehr Aufmerksamkeit, jedoch weder eine Straße noch eine Gedenktafel erinnern an die Wiege des Jugendstils. Hier Links zum Neuen Palais: Der Prachtbau &lt;a href="http://www.darmstadtgalerie.de/2008/12/02/das-neue-palais/"&gt;vor der Zerstörung&lt;/a&gt; (Quelle Darmstadtgalerie) und &lt;a href="http://i264.photobucket.com/albums/ii183/Riedesel_photo/NeuesPalais1952.jpg"&gt;Zustand des Geländes nach dem Krieg&lt;/a&gt; (Quelle Photobucket).&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Literaturtipps:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;-  "Verlorene Pracht", Edgard Haider, Gerstenberg Verlag, 2006.&lt;br /&gt;- "Das Darmstädter Neue Palais: Ein fürstlicher Wohnsitz zwischen Historismus und Jugendstil", Petra Tücks, Hess. Historische Kommission Darmstadt (2005).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/"&gt; &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; zurück Darmstadt Architektur&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837071890012565360-8872311517616501659?l=geschichte-darmstadt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/8872311517616501659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/8872311517616501659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/darmstadt-neue-palais.html' title='Darmstadt und das Neue Palais'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-ZLGJ5D5e7Bc/TnWZJynCzeI/AAAAAAAAAFo/U2P43OY2Uds/s72-c/platz.png' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360.post-6234568651517679142</id><published>2010-11-03T06:15:00.000-07:00</published><updated>2012-02-02T00:59:03.346-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Darmstadt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Architektur'/><title type='text'>Baumeister seiner Zeit: Alfred Messel</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span&gt;&lt;b&gt;Messel, geboren am 22. Juli 1853 in Darmstadt, gestorben am 24. März 1909 in Berlin, war einer der bedeutendsten Architekten und Baumeister seiner Zeit und Vorbild für viele Architekten seiner Zunft. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu seinen bekannten Bauten gehören das Großherzoglich Hessische Landesmuseum in Darmstadt , das jüngst architektonisch verunstaltete Kaufhaus Wertheim in der Rosenthaler Straße in Berlin und dass nicht mehr erhaltene, stilprägende zwanziger Jahre Weltstadt-Warenhaus Wertheim in der Leipziger Straße in Berlin. In Berlin genießt Messel bis heute eine hohe Wertschätzung: Eine umfassende Retrospektive zum 100. Todestag Messels fand mit einer Ausstellung und vielen Vorträgen 2009 im Berliner Kulturforum statt. Leider wurde die Ausstellung nicht in seiner Geburtsstadt Darmstadt gezeigt. Auch eine Ehrenbürgerschaft wäre für diesen weltweit beachteten Architekten eine angemessene Ehre, die ihm bis heute leider in Darmstadt verwehrt wird.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/"&gt; &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; zurück zu Darmstadt Architektur&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837071890012565360-6234568651517679142?l=geschichte-darmstadt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/6234568651517679142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/6234568651517679142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/darmstadter-architekt-und-baumeister.html' title='Baumeister seiner Zeit: Alfred Messel'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360.post-5050029648430776314</id><published>2010-11-03T01:51:00.001-07:00</published><updated>2012-02-02T01:00:21.251-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtbild'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Darmstadt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Architektur'/><title type='text'>Darmstadt: Jobst-Brunnen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_Evw8j6FKv88/TNEi1de6SnI/AAAAAAAAACo/ntRoC6g1aMg/s1600/brunnen.png"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Evw8j6FKv88/TNEi1de6SnI/AAAAAAAAACo/ntRoC6g1aMg/s320/brunnen.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5535243718857738866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span&gt;&lt;b&gt;Tausende Reisende und Touristen ziehen täglich auf dem Weg zum Hauptbahnhof an diesen schönen, feingliedrig mit hübschen Muschelkalk ausgestatteten Brunnen vorbei und Fragen sich warum Darmstadt dieses einzigartige  Kunstwerk verwahrlosen lässt.  &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Teil der Jugendstil-Gesamtanlage am Hauptbahnhof entwarf der Bildhauer Heinrich Jobst, bekanntes Künstlerkoloniemitglied, Anno 1912 dieses künstlerisch bedeutende Werk am Platz der Einheit / Ecke Külpstraße. Es gibt Städte, die wären froh ein solches Zeugnis der Baukunst zu besitzen. In Darmstadt dagegen lässt man es seit Jahren wasserlos und graffitibeschmiert bis zur Unkenntlichkeit verfallen. Die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes hat viel Geld verschlungen. Für diesen Brunnen hat es offensichtlich unverständlicherweise nicht mehr gereicht (siehe auch Artikel des Darmstädter Echo &lt;a href="http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Maengel-und-Schandflecke-am-Hauptbahnhof;art1231,1077795"&gt; "Mängel und Schandflecke am Hauptbahnhof"&lt;/a&gt;, vom 16.08.10 u. Artikel der FR vom 16.08.10 &lt;a href="http://www.fr-online.de/rhein-main/darmstadt/spaziergang-zu-schandflecken/-/1472858/4560576/-/index.html"&gt; "Spaziergang zu Schandflecken"&lt;/a&gt;). In anderen Städten übernehmen die örtlichen Unternehmen "Brunnenpartnerschaften" um die Kommunen zu entlasten - ein Finanzierungsansatz, der sich im wirtschaftsstarken Darmstadt leider wohl bisher noch nicht durchgesetzt hat...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/"&gt; &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; zurück zu Darmstadt Architektur&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837071890012565360-5050029648430776314?l=geschichte-darmstadt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/5050029648430776314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/5050029648430776314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/darmstadt-jost-brunnen.html' title='Darmstadt: Jobst-Brunnen'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Evw8j6FKv88/TNEi1de6SnI/AAAAAAAAACo/ntRoC6g1aMg/s72-c/brunnen.png' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360.post-2688823088697443485</id><published>2010-11-03T01:32:00.001-07:00</published><updated>2012-02-02T01:01:53.945-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtbild'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Darmstadt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Architektur'/><title type='text'>Darmstadts Stadteinfahrt Rheinstraße</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_Evw8j6FKv88/TNEeSJVngjI/AAAAAAAAACY/ZCg8tmG6Es0/s1600/image.png"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_Evw8j6FKv88/TNEeSJVngjI/AAAAAAAAACY/ZCg8tmG6Es0/s320/image.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5535238714108117554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span&gt;&lt;b&gt;Darmstadt - eingebettet im wirtschaftsstarken Rhein-Main-Gebiet - ist eine der reichsten Regionen in Europa. Verkehrsgünstig gelegen, gerade mal 5 Minuten vom belebten Hauptbahnhof entfernt, leistet sich Darmstadt mit der Rheinstraße eine einzigartig triste Stadteinfahrt. &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere zwischen den Flachdach-Gebäuden der Wiederaufbaumoderne liegen riesige unbebaute Brachen, die umgeben von hässlichen Beton-Hochbeeten und kümmerlichen Stadt-Birken als Parkraum oder Abstellfläche genutzt werden. Die Immobilienpreise scheinen in Darmstadt noch nicht hoch genug zu sein, dass solch ein ungenutzes Potential in bester Lage besteht. Verwirklicht hier weitere Gastroprojekte, kreative Lofts, trendige Hoteltürme oder sonstwas und verdichtet endlich diese trostlose Stadtwüste!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/"&gt; &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; zurück zu Darmstadt Architektur&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837071890012565360-2688823088697443485?l=geschichte-darmstadt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/2688823088697443485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/2688823088697443485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/rhein-strae.html' title='Darmstadts Stadteinfahrt Rheinstraße'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_Evw8j6FKv88/TNEeSJVngjI/AAAAAAAAACY/ZCg8tmG6Es0/s72-c/image.png' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2837071890012565360.post-3899467872148097579</id><published>2010-11-02T08:38:00.005-07:00</published><updated>2012-03-02T05:16:49.887-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Darmstadt'/><title type='text'>Ein kleiner Leitfaden für Darmstadt-Besucher</title><content type='html'>Wer nach Darmstadt kommt, als Besucher oder Neubürger, der kommt zunächst oftmals mit dem Zug an. Und so beginnt auch unser kleiner "Darmstädter Leitfaden" am &lt;b&gt;Darmstädter Hauptbahnhof&lt;/b&gt;. Dieser ist ein echtes Jugendstiljuwel - und auch wer das Gebäude verlässt, blickt auf einen ansehnlich-gepflegten Bahnhofsvorplatz, samt eines sehenswerten Hamburger-Lokals, das sich auch, was wohl einmalig ist, in einem Jugendstilhaus niedergelassen hat. Da der Bahnhof relativ weit außerhalb des Stadtzentrums gebaut wurde, ist nun eine Fahrt mit Bus oder Straßenbahn fällig. Dieser Weg führt meistens über die breite Einfallsschneise "Rheinstraße" - ein eher schockierendes Erlebnis - denn links und rechts stehen einige Bauten, die einen fatal an Aufbauleistungen sozialistischer Kleinstädte erinnern. &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hat man die Beton-Blöcke hinter sich gelassen, gelangt man zum &lt;b&gt;Luisenplatz&lt;/b&gt; - der guten oder zumindestens lautstarken Stube von Darmstadt. Hier fällt das Ludwigsmonument ins Auge - von den Darmstädtern nur "langer Lui" genannt. Darmstadt verfügt über eine ausgeprägte Punkerszene, die hier gerne verweilt - spötter meinen, dieses sei das einzige großstädtische Merkmal von Darmstadt. Aber das stimmt nicht. Zwar wurde das Darmstädter Zentrum im Weltkrieg zu 99 % zerstört und mäßig schön wieder aufgebaut, aber außerhalb des Zentrums, z.B. im historischen Paulus- u. Johannis-Viertel, besitzt Darmstadt viel großstädtisches Flair und das Martinsviertel geht mittlerweile als "kleiner"-Prenzlauer Berg durch. Zurück zum Zentrum: Dieses wird geprägt von dem üblichen Gewerbemix, der in allen deutschen Städten vorherrscht. Leider fehlt eine hübsche Altstadt zum flanieren und auch der Marktplatz könnte eine bauliche Aufwertung vertragen. Darmstadt liegt zudem leider nicht an einem größeren Gewässer oder Fluss - was die Stadt attraktiver machen würde. Zumindestens gibt es mitten im Stadtzentrum die rührige und sehenswerte Veranstaltungslocation &lt;b&gt;Centralstation&lt;/b&gt; und ein schönes &lt;b&gt;Residenzschloss &lt;/b&gt;mit lauschigen Innenhöfen. Wer durch die Höfe des Schlosses weiterläuft gelangt zu den historischen Bauten des &lt;b&gt;Hessischen Landesmuseums&lt;/b&gt; und des &lt;b&gt;Hessischen Staatsarchives&lt;/b&gt; (früher ein Theaterbau). Dahinter verbirgt sich der sehenswerte &lt;b&gt;Herrngarten&lt;/b&gt; - ein großzügiger Park an dessen Ende der romantische &lt;b&gt;Prinz-Georg-Garten&lt;/b&gt; liegt. Wer nicht nur als kurzzeitiger Besucher nach Darmstadt kommt und Parks liebt, der sollte sich auch noch die &lt;b&gt;Rosenhöhe&lt;/b&gt; - ein schöner historischer Park im Osten Darmstadts und die &lt;b&gt;Orangerie&lt;/b&gt; anschauen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Weiter mit dem Pflichtprogramm: Die &lt;b&gt;Mathildenhöhe&lt;/b&gt; mit dem einzigartigen Jugendstilensemble muss man als Besucher Darmstadts gesehen haben. Der Hochzeitsturm oder auch Fünffingerturm (Vorbild für die "schützende Hand" über der Stadt war das orientalische Symbol Fatimas Hand) ist das Wahrzeichen der Stadt. Für Baden, Sauna und Spa empfiehlt sich das historische &lt;b&gt;Jugendstilbad&lt;/b&gt;. Toll ist auch der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Woog&lt;/span&gt; - ein Badesee in der Stadt. Ein weiterer Pflichtbesuch sollte der &lt;b&gt;Waldspirale&lt;/b&gt; gelten - ein imposanter, von Hundertwasser geschaffener Wohnbau. Spätestens wenn man als Besucher dort angekommen ist merkt man dass Darmstadt zwar ein gewaltiges Potential hat, dieses aber nur mangelhaft nutzt. Touristisch ist es nicht gerade überlaufen und auch wenn es dort nur wenig Infrastruktur für Besucher gibt, ist ein Abstecher absolut empfehlenswert. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Noch etwas für Darmstadt-Neuankömmlinge: Für junge Familien wird in Darmstadt zuwenig gebaut - eine passende Wohnung zu finden ist ein Glückstreffer (siehe Artikel DA Echo vom 16.07.11 &lt;a href="http://www.echo-online.de/region/darmstadt/2010-Rekordjahr-beim-Verkauf-von-Immobilien;art1231,2008516" rel="nofollow" style="color: rgb(0, 51, 204); text-decoration: underline; "&gt;"2010 Rekordjahr beim Verkauf von Immobilien"&lt;/a&gt;). Und für die vielen Studenten gilt: Die Mieten sind hoch und das studentische Kneipenleben ist eher knapp bemessen. Trotzdem wird es wahrscheinlich in Darmstadt nicht langweilig werden. Das Positive überwiegt und ein Besuch - auch für länger - lohnt sich in Darmstadt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;a href="http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/" style="color: rgb(0, 51, 204); text-decoration: underline; "&gt;zurück zu Darmstadt Architektur&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2837071890012565360-3899467872148097579?l=geschichte-darmstadt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/3899467872148097579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2837071890012565360/posts/default/3899467872148097579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://geschichte-darmstadt.blogspot.com/2010/11/wiederaufbau-die-geschichte-von.html' title='Ein kleiner Leitfaden für Darmstadt-Besucher'/><author><name>urban_content_da</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
